Stadtrundgang: Bielefelds koloniale Vergangenheit

Stadtrundgang: Bielefelds koloniale Vergangenheit

Stadtrundgang: Bielefelds koloniale Vergangenheit

Alter Markt (Startpunkt) | 33602 Bielefeld
Freitag, ab 10.30 – 12.30
Kosten: 4 Euro
Anmeldung: bis 31. August 2022 über  https://terminplaner.dfn.de/DGS-Citytours

Was verbindet eine Stadt wie Bielefeld inmitten des Teutoburger Waldes mit der deutschen Kolonialvergangenheit? Bielefelder Kaufleute trieben schon vor Beginn der deutschen Kolonialzeit Handel in Übersee, und Bielefelder Bürger zogen als Händler, Siedler, Missionare oder Soldaten in die deutschen Kolonien. Der Ortsverein Deutsche Kolonialgesellschaft, der angesehene Bürger der Stadt angehörten, warb unermüdlich mit Vorträgen, Festen und Ausstellungen für die "koloniale Sache". In den Kolonialwarenläden kauften die Hausfrauen Produkte aus den Kolonien, die bald aus dem täglichen Speiseplan nicht mehr wegzudenken waren. In der völkerkundlichen Sammlung in der Sparrenburg wurden exotische Alltagsgegenstände aus den Völkern der Welt bestaunt: Afrika war auf dem Johannisberg und der Kilimandscharo war deutsch. Der kolonialgeschichtliche Stadtspaziergang lädt dazu ein, sich an Erinnerungsorten kritisch mit der Geschichte des Kolonialismus als Teil der Bielefelder Stadtgeschichte auseinanderzusetzen.